Sie unterstützen Menschenrechtsverletzung? Sie müssen vom IOC sein!
Peking sieht am Boden aus wie geschleckt, hat ne Luft wie Mexico City und keinen Regen.
Die Spiele mögen beginnen.
Der IOC hat nichts gegen Menschenrechtsverletzungen
Obwohl der IOC-Chef Rogge 2002 noch sagte:
“Wir sind zwar überzeugt, dass die Olympischen Spiele die Menschenrechte in China verbessern werden aber das IOC ist eine verantwortungsbewusste Organisation, und wenn entweder die Sicherheit, die Logistik oder die Menschenrechte nicht zu unserer Zufriedenheit abgedeckt sind, werden wir handeln.”
Ist absolut nichts passiert! Im Gegenteil, China hat es mit den Menschenrechten noch weiter getrieben.
Sie wurden Enteignet ohne eine Entschädigung zu bekommen und wurden, weil sie was dagegen hatten, Gefoltert? Sie müssen in Peking leben!
Tausende mussten den Stadien und Gebäuden für Olympia weichen. Tausende haben ihr Existensgrundlage, ihr Haus verlohren, ohne einen Cent bzw. Yuan dafür zu bekommen. Wenn sie sich wehren, ihr Haus nicht verlassen oder sich mit den Schlägertrupps der chinesischen Regierung anlegen, werden sie halb oder ganz Tot geprügelt. Falls aber ein Kämpfer des Reichs einen Kratzer hat, werden die erschreckenden Bilder seiner >>fast<< blutenden Wunde in die ganze Welt getragen. Die Krüppel ohne Geld ohne Haus und ohne Job interessiert aber in China niemanden, nichtmal das IOC.
Sie haben Internet, können aber nur die Seite des chinesischen Kaisers sehen? Sie müssen in Peking leben!
Die Pressefreiheit wurde vom IOC im Vorfeld sehr groß Geschrieben, ja selbst die chinesche Regierung hatte versprochen, uneingeschränkten Internetzugang zu gewähren. Die Journalisten sollen doch schreiben, was sie von unserer perfekten Inszinierung denken. Wie schön Peking ist, wie toll die Spiele hier doch sind. Wir machen einfach eine Wand zwischen Olympiade und Realität. Das wird schon keiner merken, dachten Sie und fanden heraus, das man westliche Journalisten nicht einfach verarschen kann. Somit musste man seine Meinung zur Pressefreiheit nun, kurz vor den Spielen, doch noch ändern. Kann ja nicht sein, das ein Journalist ein Bild von der katastrophalen Luft macht, einen Enteigneten nach seiner Meinung zur Olympiade fragt oder einfach mal hinter die Fasade schaut. Auch während den Spielen. Also hat China nun alle Menschenrechtsorganisationen und chinakrititische Seiten gesperrt. “Scheiße wars! China ist so”, würde Hu Jintao , das höchste Tier im “Zirkus – Regierung China”, warscheinlich am liebsten sagen. Dazu fällt mir Persöhnlich nur eines ein:





3 Antworten bis hierher ↓
C.J. // August 8, 2008 um 11:17
Na das nenn ich mal eine richtig wichtige Verbesserung von R.L. angesichts des doch etwas tiefgründigeren Textes des Autors. Ich bin über die ganzen Umstände einfach nur sprachlos und sehr frustriert, dass allen Beteiligten die eigene Macht, das eigene Geld und zukünftige Geschäfte mit China wichtiger sind, als Menschenrechte. Angefangen von Tibet bis zu den Regimekritikern und einfachen Leuten, deren Haus enteignet wird, wären das doch eigentlich gute Gründe auch mal persönliche Nachteile in Kauf zu nehmen und für diese Menschen geschlossen etwas zu bewirken. Denn wenn sich China vor einer geschlossenen demokratischen Welt wiederfinden würde, würde auch dort ein Umdenken erzwungen werden. Schon allein wegen finanziellen Gründen.
allabouttheworld // August 8, 2008 um 11:42
Richtig, so seh ich das auch!
Kalahari // August 8, 2008 um 12:52
Das ist doch naiv gedacht. Geld regiert die Welt, und so wird es leider wohl auch immer bleiben.
Schade und sehr traurig!