Gerade haben die olympischen Spiele angefangen, schon der erste Skandal. Es wurde ein Angehöriger des amerikanischen Volleyball-Teams in Peking ermordet. Dass konnten noch nichtmal die gefühlten Millionen Sicherheitskräfte in Peking verhindern.
Um 12.21 Uhr Ortszeit hatte alles begonnen. “Dringend: Amerikanischer Tourist in Peking getötet”, meldete die Nachrichtenagentur AP. Der 47-Jährige Tang Yongming habe zwei Touristen und deren Stadtführer angegriffen und sich danach von der zweiten Ebene des Trommelturms in den Tod gestürzt. Um 13.12 Uhr wusste man, dass die Polizei das Gelände sofort abgesperrt hatte und die US-Botschaft informiert war.
Um 13.42 Uhr hatte der Tod die Olympischen Spiele erreicht. “Dringend: Angehöriger eines US-Olympiatrainers getötet.” Schnell wurde klar: Es handelte sich um einen der acht Assistenten von Volleyball-Chefcoach Hugh McCutcheon, der selbst Neuseeländer ist. Ob Ron Larsen, John Speraw, Marv Dunphy, Jamie Morrison, Carl McGown oder Rob Browning – wer genau der Betroffene ist, das wollten aber weder die Behörden noch das US-Team sagen.
Das IOC steht in Verbindung mit dem USOC.


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